Überfahrt nach Bonaire
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Nur ein kurzes Update. Nach 2,5 Tagen auf See sind wir ohne Probleme auf Bonaire angekommen. Das niederländische Stationsschiff der Marine lag auch dort, genau wie ein riesiges Kreuzfahrtschiff.
Unterwegs war Abbie doch etwas flau im Magen, sobald er unter Deck in der Kombüse etwas machen wollte, also hat er hauptsächlich draußen auf der Bank und drinnen in seiner Koje gelegen. Arnold hatte noch Rückenschmerzen und war auch etwas schlapp bzw. seekrank. Kein Grund zur Trauer: Ich fühlte mich bestens und habe deshalb neben dem Segeln und Navigieren auch gleich das Kochen übernommen. Pasta mit Bolognese (na ja, irgendwas mit Hack, Zwiebeln, Möhren und Tomatenmark) und am nächsten Tag Fajitas. Es wurde so wenig gegessen, dass wir das Ganze nach der Ankunft gleich noch einmal gegessen haben.
Die Wachen liefen prima: Arnold 8–12, Kees 12–4, Abbie 4–8, und am nächsten Tag haben Kees und Abbie getauscht.
Leider sind wir erst kurz nach Einbruch der Dunkelheit angekommen, aber wir haben trotzdem eine freie Mooring gefunden und uns die dann flugs geschnappt. Ich hatte um vier Uhr per E-Mail eine Anfrage gestellt, aber das war natürlich zu knapp, als dass der Betreiber noch hätte antworten können.
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