Unterwegs mit Carrousel
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Marion und ich haben schon seit Jahren Kontakt zu Damaris und Rudolf. Die beiden wohnen ebenfalls in Harlingen und haben den Atlantik ein Jahr vor uns überquert. Praktisch also, um von ihnen zu lernen, wie die Dinge in Ländern auf der anderen Seite des Meeres so laufen.
Vor ein paar Monaten waren wir bei ihnen zum Abendessen. Natürlich haben wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht. Damaris würde in dieser Saison von der KLM keinen Urlaub bekommen – alle Urlaube wegen Personalmangel gestrichen! Spontan habe ich angeboten, Rudolf dann beim Weitersegeln zu helfen, denn nach 2 Jahren Panama wollen die beiden so langsam mal weiter!
Zum Glück hat Damaris dann doch noch unbezahlten Urlaub bekommen, und jetzt segeln wir zu dritt von Panama über die Galápagos-Inseln nach Französisch-Polynesien.
Gestern bin ich (natürlich mit der KLM) ganz ohne Stress nach Panama geflogen. Keine Schlangen, genug Personal in Schiphol und herrlich weit vorne gesessen. Ich war als Erster draußen und stand nach 15 Minuten vor dem Terminal. Kurz gewartet, und da waren sie! Ein schönes Wiedersehen. Dann 2 Stunden Fahrt über die „Schnell“straße (50 bis 80), vierspurig und brechend voll, denn heute und morgen sind hier Feiertage! Das Boot liegt in einer 6 Jahre alten Marina bei einer Luxus-Apartmentanlage. Auf den ersten Blick tipptopp gepflegt, aber wie hier üblich merkt man, dass die tägliche Instandhaltung keine Priorität hat.

Heute bauen wir ein paar neue Sachen ein. Es gibt eine neue Rettungsinsel, und ich hatte einen Boiler mitgebracht. Eine warme Dusche ist auf den Galápagos-Inseln, wo es nur so um die 20 Grad hat, ganz angenehm.

Hier hält es sich bisher in Grenzen: Letzte Nacht war es mit Ventilator in den ersten Stunden gut auszuhalten, und jetzt ist es bewölkt, also nicht übermäßig heiß.
Morgen wollen wir Männer das Boot nach Panama City zurücksegeln, und D. fährt dann das Auto zurück. Samstag einkaufen, Sonntag die Stadt erkunden und dann auf ein Wetterfenster für die Galápagos-Inseln warten. Das sind irgendwas zwischen 4 und 7 Tagen auf See, je nachdem, ob es Wind gibt.

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