Vor Anker in der Ría de Camariñas

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Heute Morgen lagen wir noch im Bett, als das Telefon klingelte. Na gut, dann eben aufstehen und rangehen… Der Maler: ob Montagmorgen in Ordnung wäre! Klar, nur zu. Wir sind zwar nicht da, aber die Kinder!

Jedenfalls war schnell klar, dass es in A Coruña ein extrem heißer und windstiller Tag werden würde. Also kamen wir rasch zu dem Schluss, dass wir nach zwei Nächten in der Marina Lust hatten, unter Motor zur nächsten Ría Richtung Portugal zu fahren. Predictwind sagte höchstens 10 Knoten voraus, eher 3 bis 5. Draußen auf See kam der Wind zunächst aus allen Richtungen, verursacht durch die hohen Landzungen, an denen wir dicht vorbeifuhren. Dann drehte er: genau auf die Nase, mit 13, manchmal 18 Knoten! Den ganzen **** Weg lang! Na ja, wir sind trotzdem gut vorangekommen und liegen jetzt an einem herrlichen Ankerplatz im südlichen Teil der Ría de Camariñas.

Ein deutsches Boot hat offenbar auch die neue 8. Auflage des RCC-Revierführers gelesen oder einfach Glück gehabt, und so müssen wir uns den Ankerplatz mit genau einem anderen Boot teilen. Vorhin waren auch noch jede Menge spanische Touristen am Strand, nur ein paar hundert Meter entfernt, aber die sind inzwischen alle zum Abendessen verschwunden. Temperaturmäßig ist es hier deutlich kühler als in A Coruña, aber so richtig abkühlen wie in Friesland tut es nicht!

Übrigens war in A Coruña diesmal wahnsinnig viel los, die Stadt war rappelvoll. Als ich das letzte Mal hier war (2015 mit Hanneke und Gerard), wirkte die Stadt überhaupt nicht einladend. Ich glaube, das lag nicht nur am Wetter, sondern auch daran, wie wenig Leute unterwegs waren. Nur damit du eine Vorstellung bekommst: Hier ist ein Video, das ich beim Abendessen gedreht habe, an einem Mittwoch, um Viertel vor zehn abends! Das Restaurant hatte zwei Durchgänge, wir hatten den frühen um 21:00 Uhr, und der nächste war um 23:00 Uhr!

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